






Ausgangssituation
Druckmaschinen sind nach wie vor für Druckunternehmen die größte und gleichzeitig wichtigste Investition.
Gerade deswegen muss sichergestellt sein, dass das Produktionsmittel hundertprozentig den geforderten Qualitätsansprüchen gerecht wird und sich mit ihm eine den Marktanforderungen entsprechende Qualität produzieren lässt.
Treten aufgrund von Maschinenproblemen Produktionsstörungen oder gar Komplettausfälle auf, führt dies sowohl für Hersteller als auch für den Kunden zu Image- und Kostenschäden.
Erschwerend kommt hinzu, dass Mitarbeiter, die mit einer fehlerhaften Maschine arbeiten müssen, ohne dass sie selbst diese Mängel beheben können, demotiviert werden.
Hauseigene Testformen sind allerdings kaum geeignet, um druck- und maschinentechnische Mängel zu erkennen oder gar verlässlich auszuwerten.
Vor allem aber sind aus einem solchen Verfahren keine rechtlichen Ansprüche abzuleiten.
IPM – Maschinenabnahme
Daher empfiehlt es sich, gerade in Hinblick auf die stetig steigenden Qualitäts- und Leistungsansprüche sowie hohe Investitions- und Unterhaltskosten, neu erworbene Produktionsmittel einer umfassenden und zuverlässigen Prüfung unterziehen zu lassen.
Bedenken, die Kosten für eine professionell durchgeführte Maschinenabnahme seien zu hoch, sind hinsichtlich der Vorteile, die eine solche Abnahme mit sich bringt, kaum haltbar.
Dabei setzt die Leistung von IPM noch früher an. Sie führt von der Investitionsberatung über die Erstellung des Pflichtenhefts für den Hersteller hin zur tatsächlichen Maschinenabnahme vor Ort.
Die gebotene unabhängige und neutrale Maschinenabnahme sichert die erwartete Anlagenqualität und beugt vermeidbaren Problemen vor. Aus Sicht maschinentechnischer und drucktechnischer Parameter wird die neue Maschine gründlich geprüft.
Diese Parameter leiten sich aus den vom bvdm/VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) festgelegten Kriterien ab und sichern die herstellerneutrale Maschinenabnahme, durch den IPM-Experten durchgeführt.
Auch für Gebrauchtmaschinen finden die technischen Richtlinien uneingeschränkt Anwendung. In der Praxis deckt die Maschinenabnahme oftmals Mängel auf, die dem Drucker ansonsten die Arbeit erschwert oder im Laufe der Produktion zu Funktionsstörungen geführt hätten.
Erst wenn sich bestätigt, dass die Maschine die geforderte Leistung liefert, kann der Käufer oder sein Vertreter die Maschine abnehmen.
Das bedeutet dann in den meisten Fällen, dass:
1. die Maschine in einem technischen optimalen Zustand übergeben wird,
2. die ausstehenden finanziellen Forderungen des Verkäufers abgegolten werden,
3. die Garantiezeit für die Maschine beginnt.
Somit liegt die neutrale Maschinenabnahme sowohl im Interesse des Käufers als auch des Verkäufers.
IPM Müller und Resing GmbH
Lauen Esch 46
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